Lizenzmanagement ist gerade im Mittelstand ein stark unterschätztes Thema: Viele Unternehmen zahlen nicht nur zu viel, sie sind häufig trotzdem noch falsch oder unterlizenziert. Die Verler IOK InterNetworking GmbH berät Firmen in Sachen Lizenz-Sicherheit.
Christian Martin, IOK-Geschäftsführer, weiß um die Probleme des Mittelstandes beim Thema Software-Lizenzierung: „Immer wieder stellen wir fest, dass Unternehmen trotz großer finanzieller Aufwendungen falsch lizenziert sind.“
„Der IT-Leiter eines mittelständischen Maschinenbau-Unternehmens bezog nach telefonischer Beratung durch einen Anbieter aus dem Internet 75 Microsoft Office Professional (FPP-) Lizenzen zu einem Preis von 35.000 Euro.
Schon bei der Installation tauchten erste Probleme auf und der Systemadministrator holte sich Rat bei uns. Wir stellten dann fest, dass das Unternehmen durch die richtige Lizenzierung 8.000 Euro hätte sparen können. Durch den Einsatz einer Volumenlizenz wäre auch der administrative Aufwand deutlich reduziert worden.
Zu guter Letzt wurde das gekaufte FPP von Microsoft nicht im Terminalumfeld unterstützt. Somit war die Nutzung rechtswidrig.“
Martin weiß, wovon er spricht. Sein Unternehmen darf als Microsoft Gold Partner ein vom Hersteller zertifiziertes Lizenz-Kompetenz-Center betreiben, das Firmen beim richtigen Umgang mit Lizenzen unterstützt.
Ohne fundierte Beratung seien viele Unternehmen hilflos, so Martin, da allein im Microsoft Office-Umfeld mehr als 300 deutsche Lizenzvarianten existieren. „Um rechtssicher und nicht nur ‚recht sicher‘ zu lizenzieren, sollte man sich mit Vertragsformen wie OEM, FPP, Open und Open Value mit oder ohne Software Assurance auskennen.“, rät der Software-Experte.

Torsten Gewecke
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